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Kinesiologie Lernen Coaching

Entspannung mit Autogenem Training 

AT- Autogenestraining für Kinder & Erwachsene

  1. Das Autogene Training zählt in Europa zu den bekanntesten Entspannungsverfahren. Es wurde von dem Berliner Psychiater Prof. J. H. Schultz (1884-1979) in den 20er Jahren entwickelt und seitdem im klinischen wie im außerklinischen Bereich vielfältig eingesetzt. Im aktiven und wachen Zustand konzentriert sich unsere Wahrnehmung fast ausschließlich auf die Außenwelt. Automatisch und unbewusst laufen die Geschehnisse im Körperinneren ab. Das vegetative oder auch autonome Nervensystem kümmert sich um die Regulation der Körperorgane und setzt so unsere Aufmerksamkeit für die Anforderungen der Umwelt frei. Die Unabhängigkeit des vegetativen/autonomen Nervensystems ist jedoch nur relativ, wie vegetative Reaktionen bedingt durch Emotionen und Stimmungen zeigen. Schwitzen, Herzklopfen, Erröten oder Durchfall bei Angst oder Ärger sind nicht selten. Wichtig für die Gesundheit ist ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, Leistung und Erholung.​

Hier setzt das Autogene Training an.

Die Basis des Autogenen Trainings bilden: Ruhe - Schwere - Wärme.

Es besteht so die Möglichkeit, auf unser vegetatives Nervensystem Einfluss zu nehmen. Schultz spricht auch von einer konzentrativen Selbstentspannung. Das Ziel des Autogenen Trainings ist es, sich zuverlässig in jeder Situation entspannen zu können. Jeder kann individuelle Verhaltensweisen erlernen, auch eine verbesserte Körperwahrnehmung und Vorstellungskraft, um so einen Zustand tiefer Entspannung zu erreichen. Jede gelungene Übung bewirkt eine Veränderung. Für die Gesundheit ist es wichtig, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen diesen beiden Zuständen zu erreichen. Nach Schultz kann alles erreicht werden, was "Entspannung und Versenkung" leisten können:

  • Stressbewältigung / Stressprävention
  • Linderung von Schmerzen und psychosomatischen Beschwerden
  • Verbesserung von Konzentrationsschwierigkeiten
  • Beseitigung von Schlafstörungen
  • Entgegenwirken des Burnout-Syndrom
  • Erreichen innerer Balance und Erholung
  • Bewältigung von Prüfungsangst und Ängsten allgemein
  • Beseitigung von Nervosität und innerer Unruhe
  • Lösen von Verspannungen / Spannungskopfschmerz
  • Verminderung von Zähneknirschen

Von den verschiedenen Formen der Psychotherapie bei körperlichen und seelischen Beschwerden wird das Autogene Traini​ng in Deutschland sehr häufig angewandt. Die Zahl der Personen, die täglich das Autogene Training anwenden, wächst ständig. Jeder kann so die Fähigkeit entwickeln, in Harmonie und ruhiger Gelassenheit zu leben.

Fantasiereisen für Kinder & Erwachsene

Fantasiereise

Fantasie, Märchen oder Traumreisen sind imaginative Verfahren. Sie können als Entspannungstechniken therapeutisch wirken und werden von einem Sprecher vorgelesen oder erzählt.

Ein tiefer Ruhe- und Erholungszustand wird durch eine entspannte Körperposition (auf dem Rücken liegend mit geschlossenen Augen), die Zuwendung durch den Sprecher sowie die Hinwendung auf die meist als angenehm erlebten Bilder in der eigenen Fantasie erzielt. Durch einen herabgesetzten Muskeltonus kommt es zu einer körperlich-seelischen Entspannung. Der Zuhörer stellt sich innere Bilder zu den Texten vor, in die möglichst viele angenehme Sinneseindrücke eingebaut sind.

Ablauf

Eine Fantasiereise besteht üblicherweise aus fünf Teilen:

  • Vorbereitung; Schaffen einer angenehmen Atmosphäre (z. B. auch mit Anwendung ätherischer Öle und Hintergrundmusik oder Naturgeräuschen, das Erzeugen einer leichten Trance kann von Vorteil sein)
  • Ruhetönung als Einleitung
  • Hauptteil mit Geschichte (ca. 15 Minuten, bis zu 30 Minuten); dabei häufige Pausen (von 10 Sek bis zu 2 Minuten), damit der Zuhörende Zeit hat, sich in die Bilder einzufühlen
  • Rückkehr in die Realität durch tiefes Durchatmen, sich strecken und Gähnen zur Kreislaufaktivierung (optional auch ohne Rückführung mit direktem Übergang in den Schlaf)
  • Gespräch oder ausdruckszentriertes Malen/Gestalten zur Auswertung

Formen der Fantasiereisen

Je nach Dichte der Anleitung und dem entstehenden inneren Raum lassen sich verschiedene Steigerungsformen der Fantasiereise unterscheiden, wobei die Grenzen in der praktischen Anwendung naturgemäß nicht strikt zu ziehen sind.

1. Phantasiegeschichten: Jede gelungene Erzählung ist insofern eine Fantasiegeschichte, als sie der eigenen Vorstellung Raum gibt. Durch Sätze wie "Stelle dir das vor!" oder "Wie mag es dir dabei ergehen?" wird die Identifikation mit der Geschichte gefördert.

2. Gelenkte Phantasiereise: Hier werden die Zuhörer bereits direkt aufgefordert: "Stell dir vor, du stehst am Ufer. Du riechst die salzige Luft, das Wasser umspielt deine Füße."

3. Halboffene Phantasiereise: Hier wird die gelenkte Phantasiereise erweitert um Freiräume innerhalb einer streng geführten Anleitung, z. B.: "Was würdest du jetzt gerne tun? Du hast genug Zeit dazu."

4. Offene Phantasiereise Hier wird nur noch ein Gerüst vorgegeben, es gibt viel Raum für innere Resonanz, die durch Grundimpulse hervorgerufen werden soll.

Als weitere Steigerung lässt sich die Arbeit mit inneren Bildern und Imaginationen nennen, bei denen die Anleitung in Hilfen besteht, sich einem inneren Bild zu einem bestimmten Thema möglichst offen zu nähern.

Anwendungsmöglichkeiten

  • ADS/ADHS
  • Ängste und Phobien
  • Konzentrationssteigerung
  • Pädagogik
  • psychosomatische Therapie
  • Rauchentwöhnung/Raucherentwöhnung
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen​
  • Stress
  • Spannungskopfschmerz
  • Tinnitus
  • Verspannungen
  • Zwänge

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